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Diese Social-Media-Trends werden in 2021 dominieren

von
Miriam Galler
|
Berlin
|
22.1.2021

Die Corona-Pandemie hat viele Bereiche des Lebens in eine Art Verlangsamung gezwungen, auf wiederum andere Bereiche wirkte sie wie ein Katalysator - insbesondere, was die Digitalisierung angeht und die Nutzung sozialer Netzwerke. Durch alle Altersstufen hinweg wird mehr gepostet, kommentiert und geteilt. Die Studie „Social Media Trends 2021“ weist aus, dass inzwischen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung Social Media nutzt – das sind circa 4,41 Milliarden aktive NutzerInnen. Während der Corona-Pandemie stieg die Zahl um ganze 453 Millionen. Umso wichtiger ist es, sich als Unternehmen/Marketer für das kommende Jahr gut aufzustellen. 


Diese Social-Media-Trends werden im kommenden Jahr dominieren: 

1. Marken müssen wieder zuhören lernen


Beginnen wir mal mit einer einfachen aber unschönen Wahrheit für MarketerInnen: 68 Prozent aller Social-Media-NutzerInnen finden den Content von Unternehmen und Marken uninteressant. Das liegt insbesondere daran, dass viele den ursprünglichen Grund von Social-Media-Plattformen ignorieren: persönliche Beziehungen, relevante Inhalte und Unterhaltung. Immer wieder sehen wir Marken, die Social-Media-Kanäle als herkömmlichen Werbekanal nutzen und damit lediglich auf Gleichgültigkeit bei ihren KundInnen stoßen.
In 2021 hören smarte Unternehmen ihrer Zielgruppe zu und entwickeln Inhalte, die sie und ihre Bedürfnisse abholen. Die Kunst liegt darin, den Dialog auf Social Media nicht anzuführen, sondern ein Teil von ihm zu sein und mit der richtigen Balance aus Kreativität und Persönlichkeit auf Augenhöhe zu interagieren.


2. Social Commerce ist die Zukunft des Ecommerce

Mit der Einführung von Shoppable Posts auf Instagram ist es für Retailer viel einfacher geworden, seine KundInnen zu erreichen und ihre Kaufentscheidung beziehungsweise den Kaufprozess zu vereinfachen. Ohnehin nutzen bereits 71 Prozent der KonsumentInnen Social-Media-Plattformen um sich von Waren und Produkten inspirieren zu lassen. Für Retailer macht es schon allein deshalb Sinn, Shop-Möglichkeiten zu erweitern und auf Instagram oder Pinterest zu integrieren. Instagram bietet hier die gute Möglichkeit, professionelle Bilder des Online-Shops mit Reposts von KundInnen zu verknüpfen, was die Vielfältigkeit und Authentizität einer Marke unterstreicht. Aktuell hält Pinterest durch seine Katalog-Funktion, sehr gute Conversion-Analyse und dynamische Gebotsstrategien für Werbetreibende die vielversprechendsten Features für den deutschen Markt bereit.



3. Authentizität und Mut werden belohnt

Marken, die zu ihren Fehlern stehen, transparent sind und gesellschaftliche Verantwortung über Profit stellen, werden die Vorreiterinnen in 2021 sein. Denn kein Trend ist so deutlich wie der, dass Themen wie Inklusion, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit für KundInnen und ihre Kaufentscheidungen immer entscheidender werden. Für Marken bedeutet das nicht nur mit einfachen Lippenbekenntnissen zu hausieren, sondern diese Themen ehrlich und langfristig in ihr Unternehmensleitbild zu integrieren. 


Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Beitrag „Die Rolle sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit in der Makrenkommunikation“


4. Stories verlieren nicht an Beliebtheit

Durch die Flut an Social-Media-Content und der Möglichkeit des endlosen Scrollens nimmt die Aufmerksamkeitsspanne von NutzerInnen stetig ab. Mit der zunehmenden Beliebtheit von Instagram Stories, Snapchat und Tik Tok oder der Einführung von Reels auf Instagram wurde eine neue (On-the-Go)-Generation darauf konditioniert, innerhalb kürzester Zeit entertaint zu werden oder zu einem bestimmten Thema Informationen zu bekommen. 90 Prozent schauen dabei Content ohne Ton auf Facebook. Bei den Instagram Stories sind es immerhin 40 Prozent. Ein Trend, auf den auch Marken reagieren (müssen) und Contents, Storytelling oder Ads neu denken sollten. Auch die B2B-Plattform LinkedIn hat die Story-Funktion für die deutschen NutzerInnen gelauncht. Dadurch eröffnen sich neue Chancen für das Business Networking. Vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, dass auch XING das Story-Format einführt.



5. Die Baby Boomer boomen in den sozialen Netzwerken

Seit der Pandemie hat eine Generation im Internet und den sozialen Netzwerken besonders stark zugelegt. Zufolge einer Hootsuite-Data-Studie aus dem Jahr 2020 kaufen 70 Prozent der InternetnutzerInnen zwischen 55 bis 64 online und 37 Prozent planen es regelmäßig wieder zu tun, auch nach der Pandemie. Was die sozialen Plattformen angeht, verbringt diese Generation viel Zeit auf Facebook und dort ist sie auch besonders aktiv. Aber auch auf Instagram findet man sie deutlich stärker als früher – und damit holen sie bei dendrei anderen Alterskohorten auf: Die Foto-App legte bei den Älteren innerhalb eines Jahres um fast 60 Prozent zu.

Im Jahr 2021 können es sich MarketerInnen nicht leisten, ältere Generationen in den sozialen Medien zu übersehen. Durch intelligente Segmentierung und durchdachte Darstellung können VermarkterInnen, die Baby Boomer in ihre digitalen Strategien einbeziehen, diejenigen überholen, die noch in Stereotypen feststecken und aus ihrer wachsenden Technologiebegeisterung Kapital schlagen.


Uhura entwickelt für seine KundInnen Social-Media-Strategien und Taktiken, die wirken und von Daten und faktischen Analysen getragen sind. Dabei erzielen wir nicht nur hervorragende Effizienzgewinne bei der Marken- und Produktkommunikation via Social Media, sondern wurden auch mehrfach für unsere Kampagnen und Arbeiten ausgezeichnet. Wie sind Ihre Erfahrungen? Rufen Sie doch einmal an, folgen Sie uns auf LinkedIn oder schreiben Sie uns eine E-Mail


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